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Kognitive Störungen/ Demenz

Kognitive Störungen ist ein Sammelbegriff für eine Verminderungen der mentalen Leistungsfähigkeit, deren Ursachen sehr unterschiedlich sein können. Eine wichtige Form der Degeneration der geistigen Leistung wird mit Demenz (abgeleitet vom lat. dementia "ohne Geist" oder "weg vom Geist") beschrieben. Die Demenz ist dadurch gekennzeichnet, dass das Denken und das Gedächtnis der Betroffenen an Leistungsfähigkeit verliert, so dass es in der Folge zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit im Alltag kommt. Die mentalen Funktionsstörungen schließen neben dem Leitsymptom der Gedächtnisstörung auch die Beeinträchtigung des Denkens, der Orientierung, der Auffassung, der Lernfähigkeit, der Sprache und des Urteilsvermögens ein. Am Anfang der Erkrankung stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit. In ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, so dass die Betroffenen zudem zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren.

Es wird angenommen, dass circa 1% der Erwachsenen im Alter von 60 Jahren unter Demenz leiden. Demenz ist eine altersabhängige Erkrankung. Schätzungen gehen davon aus, dass sich in der Gruppe der über 65 Jahre alten Menschen die Häufigkeit der Demenz alle fünf Jahre verdoppelt.

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es nur sehr begrenzte Möglichkeiten, die Demenz aufzuhalten oder gar umzukehren.

Kognitive Störungen können durch eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen des Gehirn verursacht werden, beispielsweise durch Schizophrenie oder Depression. Ursachen für Demenz können z.B. die Alzheimerschen Krankheit, vaskulären Demenz (Gefäßerkrankungen des Gehirns), die Huntingtonschen und Parkinsonschen Krankheit und Multiple Sklerose. Jedoch ist die Alzheimersche Krankheit mit Abstand die Hauptursache für Demenz.