Rückenmarkverletzung

Die häufigsten Ursachen von Rückenmarksverletzungen sind Stürze und Verkehrsunfälle. Besonders junge Menschen sind davon betroffen, das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren. Eine Verletzung des Rückenmarkes führt häufig zu einer mechanischen Schädigung der Nervenzellen bzw. zur Durchtrennung von Nervenfasern. In der Folge sterben die geschädigten Zellen ab; es bilden sich Narben, welche durch die Regeneration verhindert werden. Je nach Lage der Verletzung sind die Patienten querschnitts- (Paraplegie) oder gänzlich gelähmt (Tetraplegie).
Die medikamentöse Therapie beschränkt sich derzeit auf die Reduktion von Entzündungsprozessen. Chirurgische Eingriffe reduzieren die Schädigung durch die Verletzung, Physiotherapie kann dazu beitragen, dass Bewegungsverluste reduziert bzw. kompensiert werden können. Eine Therapie, die das Absterben der Nerven stoppt und die Regeneration sowie Plastizität fördert, steht nicht zur Verfügung.


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