SYGNIS ist ein Pharma-Unternehmen, das in einem extrem komplexen und sich rasch verändernden Umfeld mit den branchenüblichen Risiken und Sachzwängen agiert.
SYGNIS definiert den Begriff Risiko als eine Gefahr, die das Unternehmen daran hindert, seine Ziele zu erreichen und die anvisierten Strategien zu implementieren.
Nach Auffassung von SYGNIS sind verschiedene Instrumente nötig, um ein effektives Risikomanagent-System aufzubauen:
Wir sind der Auffassung, dass SYGNIS erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielt, wenn das Unternehmen nur kontrolliert Risiken eingeht. Für SYGNIS ist es wichtig, dass das Risikomanagement aktiv betrieben und verwaltet wird und es als eine zusätzliche Kontrollgröße akzeptiert wird. Wir sehen das Risikomanagement als einen Beitrag insbesondere zum Wert der operativen Bereiche von SYGNIS.
Die Effizienz eines Risikomanagement-Systems wird beeinflusst durch die Unternehmenskultur, die sich in den Fähigkeiten, der Einstellung und im Verhalten der Angestellten niederschlägt. Die Unternehmenskultur innerhalb des Konzerns ist die gemeinsame Basis für jedes einzelne Detail im Risikomanagement-System. Dies ist definiert als die gemeinsamen und grundlegenden Werte und Einstellungen, die das Verhalten der Angestellten bestimmen. SYGNIS hat sich zum Ziel gesetzt, eine starke Firmenkultur aufzubauen, die sich als ungeschriebene grundsätzliche Richtlinie eignet. Die Grundprinzipien einer unternehmensweiten Risikokultur werden unten aufgeführt.
SYGNIS hat sich einer Risikopolitik verpflichtet, die auf dem Konzept basiert, dass Geschäfte ehrlich, fair und legal ablaufen. Wir erwarten von allen Mitarbeitern der SYGNIS und ihrer Tochtergesellschaften, dass sie unsere hohen Anforderungen an die moralischen, ethischen und rechtlichen Standards teilen.
SYGNIS ist sich der Tatsache bewusst, dass der Erfolg des Unternehmens nichts weiter ist als die Reflektion der Professionalität, des Verhaltens und der verantwortungsbewussten Einstellung seines Managements und seiner Angestellten. Aus- und Weiterbildung der beruflichen Fähigkeiten und der persönlichen Stärken sind entscheidend für den Erfolg.
SYGNIS hat sich auf eine Politik der Chancengleichheit für alle festgelegt. Daher wird SYGNIS alle Angestellten angemessen belohnen, die Qualitäten wie Eigeninitiative, nachhaltige Arbeit und Loyalität demonstrieren. Das Unternehmen ermutigt die kontinuierliche Weiterentwicklung vor allem der professionellen Fähigkeiten durch Training auf allen Ebenen der Organisation.
SYGNIS hat sich dem Ziel verschrieben, sich jedem nachteiligen internen und externen Einfluss entgegen zu stellen, der sich aus seinem Geschäft ergibt.
Der Vorstand bildet die übergreifende Autorität für das Risikomanagement und trägt die Verantwortung für die Kontrolle der Risiken und für diejenigen Maßnahmen, die als Reaktion auf diese Risiken getroffen werden. Die Hauptfaktoren, die das SYGNIS-Management regulieren und steuern will, sind die Evaluierung von Risiken und deren Dokumentation sowie der Risikomanagementprozess (operative Organisation).
Die Hauptrolle im Risikomanagement-System fällt dem Träger bzw. Verantwortlichen des Risikos zu. Normalerweise sind dies die Mitglieder des Vorstandes, die Vice Presidents oder Direktoren, die für ein bestimmtes Risikogebiet verantwortlich zeichnen. Für die angemessene Kontrolle der Risiken implementiert der Verantwortliche eines bestimmten Risikos seine eigene Risikomanagement-Organisation und die entsprechenden Prozesse innerhalb seines eigenen Verantwortungsgebietes. Die Risiken müssen in Einklang mit den Prüfrichtlinien bewertet werden, darüber hinaus sind Gegenmaßnahmen gegen diese Risiken zu entwickeln. Dieser Prozess muss mindestens auf Quartalsbasis erstellt und dokumentiert werden, das Dokument muss mit dem Risiko-Controlling diskutiert und abgestimmt werden.
Der Vorstand muss mit Hilfe eines dokumentierten Prozesses durch das Risiko-Controlling regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden; er muss den Prozessen zustimmen. Andererseits muss das Risiko-Controlling diese Prozesse sorgfältig und gründlich beobachten und kontrollieren.
Um eine einwandfreie und unabhängige Kontrolle des Risikomanagement-Systems zu gewährleisten, werden regelmäßige Prüfungen unter Aufsicht des Vorstandes abgehalten, die eine optimale Implementierung des Risikomanagements und eine kontinuierliche Verbesserung erlauben. Diese Prozesse und organisatorischen Abläufe werden weiter unten detailliert beschrieben.
Der grundlegende Risikomanagement-Prozess der SYGNIS ist so einfach wie möglich gehalten. SYGNIS unterscheidet in diesem Prozess zwischen fünf maßgeblichen Interessensgruppen: Vorstand, Aufsichtsrat, die Träger der Risiken, die Gemeinschaft der Angestellten und Risiko-Controlling.
Der Vorstand ist verantwortlich für den übergreifenden Prozess des Risikomanagements, besonders für die Erstellung der Politik, der Regularien und für den Prozess selbst. Auf der Grundlage der maßgeblichen rechtlichen Bestimmungen delegiert der Vorstand die Verantwortlichkeiten für die Risikokontrolle, -analyse und -auswertung sowie für die Einsetzung von Gegenmaßnahmen an den jeweiligen Risikoeigner und an das Risiko-Controlling. Dennoch bleibt der Vorstand dafür verantwortlich, SYGNIS vor jedem erdenklichen Schaden zu bewahren. Um dieses Ziel zu gewährleisten, trägt der Vorstand die Verantwortung für die Evaluierung, Dokumentierung und Implementierung von Gegenmaßnahmen, um gegen wesentliche Risiken gegenzusteuern.
Der SYGNIS-Vorstand geht davon aus, dass jeder Angestellte daran interessiert ist, Risiken vom Unternehmen fernzuhalten und hat bislang auch jeden Mitarbeiter dazu angehalten, dies ebenfalls zu tun. Die Träger der Risiken sind verantwortlich für die Sammlung von Vorschlägen der Angestellten und für eine gründliche Bewertung der Risiken. Es liegt in ihrem Ermessen, den besten Weg hierfür zu wählen. Der Prozess muss dokumentiert und die dokumentierten Risiken an den Vorstand berichtet werden.